Grand Slam der Wörter

In Anlehnung an den Grand Slam of Darts  fand unser diesjähriger Poetry-Slam unter dem Motto Grand Slam der Wörter statt. Während Michael van Gerwen, Max Hopp und co.  versuchen, ihre Pfeile ins Tripple-20-Feld zu versenken, zielten die acht Oberstufenschüler der Jg. 12 mit ihren selbstgeschriebenen Texten darauf ab, Kopf, Herz und Zwerchfell des Publikums zu treffen. In den engagierten Vorträgen ging es um verschiedene Themen, die den jungen Erwachsenen unter den Nägeln brennen: Gerüchte, Atemnot angesichts von Populismus und Rassismus, die Suche nach dem geeigneten Beruf, die Flucht in Fantasiewelten vor der Welt als „Trümmerhaufen“, Kritik an Waffenexporten, Intoleranz und Engstirnigkeit. Spannende Kurzgeschichten wechselten mit Comedy und Rap-Gedichten. Dabei waren nicht nur die Vorträge selbst sehr unterhaltsam, sondern auch die Art und Weise, wie der Abend von João-Miguel Uamusse und Frederik Sauerwald (beide Jg. 12) moderiert wurde.

Als Sieger der Wortmeisterschaft ging Mehmet Emre Şahin hervor, der als Gast-Slammer das Fürst-Johann-Moritz–Gymnasium in Siegen vertrat.  Mit seinen humorvollen, wortgewandten und auch geistreichen Texten überzeugte er die etwa 150 Besucher und durfte den Schul-Slam-Wander-Pokal in Empfang nehmen. Den zweiten Platz errang Leander Bald, gefolgt von seinem Mitschüler Jonas Treptow.

Dank der großzügigen Finanzierung des Schul-Slams durch den Förderverein des Gymnasiums konnte Herr Wirtz, der die Veranstaltung organisierte, den Gewinnern einen Gutschein überreichen und alle mutigen Autoren zum Essen ausführen.

von Günter Wirtz