Aktuelle Infos für die neuen 5er/Erprobungsstufe

Liebe neuen Fünftklässler, liebe Erziehungsberechtigte,
im Folgenden findet man Infos zur Kennenlernfahrt und zu Materialanschaffungen:

Das Erprobungsstufenteam

Was bedeutet die Erprobungsstufe am GyWi für unser Kind?

Wenn Ihr Kind die Erprobungsstufe besucht, so bedeutet dies, dass die ersten beiden Jahre, die Jahrgangsstufen 5 und 6, das Ziel haben herauszufinden, ob die Empfehlungen der Grundschulen für die Schullaufbahn Ihres Kindes Gültigkeit besitzen oder aufgrund der abweichenden Entwicklung Ihres Kindes einer Überprüfung bedürfen. Erst am Ende dieser zwei Jahre, wird endgültig entschieden, ob die Laufbahn am Gymnasium fortgesetzt werden kann. Entsprechend wird diese Eingangsphase als Einheit betrachtet, so dass nach der Jahrgangsstufe 5 kein Sitzenbleiben möglich ist. Damit steht für uns eine intensive zweijährige Laufbahnberatung an erster Stelle.

Im Einzelnen bedeutet diese Laufbahnberatung für uns:

  • Zusammenarbeit unter den Lehrerinnen/Lehrern: kollegiale Gespräche, Erprobungsstufenkonferenzen, Klassenkonferenzen, Zeugniskonferenzen
  • Zusammenarbeit mit den Eltern: Elternsprechtage, Beratungsstunden, telefonischer Austausch, Austausch per Email
  • Zusammenarbeit mit den Grundschulen: Konferenzen, Gesprächskreise, Hospitationen
  • Zusammenarbeit mit schulinternen / -externen Institutionen: schulinternes Beratungsteam/ Sozialarbeiterin, schulinterne (L)RS-Förderkoordination, Schulpsychologische Beratungsstelle, Jugendamt/Sozialamt

Ganz besonders wichtig ist uns bei unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit, Ihr Kind dort abzuholen, wo es steht, und ihm eine sozial akzentuierte, angst- und gewaltfreie Atmosphäre zu seiner weiteren Entwicklung zu bieten: Kinder dürfen bei uns Kinder sein. Wir sind davon überzeugt, dass wir nur so zu seiner ganzheitlichen Persönlichkeit beitragen können; „Lernmaschinen“ haben am Gymnasium Wilnsdorf keinen Platz.

Um diese Persönlichkeit im Laufe der gymnasialen Schulzeit zu entwickeln, schlagen wir immer wieder Brücken zur außerschulischen Wirklichkeit, so z.B. zur Arbeitswelt (z.B. durch Exkursionen, Betriebspraktika und Betriebsbesichtigungen oder den Girls‘ / Boys’ Day), zur Kultur (z.B. durch Kunstausstellungen, Poetry Slams oder die Schülerzeitung) und zum (Mit-) Menschen (z.B. durch die Konzentration auf die Selbstbestimmung in Taizé, auf den Glauben in religiösen Andachten oder die Demokratie in der Junior-SV).