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„Woyzeck“ in Wilnsdorf

Nach einer einjährigen Pause war es am 10. März 2010 so weit: Mit dem Dramenfragment „Woyzeck“ von Georg Büchner wurde in Wilnsdorf endlich wieder Theater gespielt. Unter der Leitung der neuen Regisseure Manuela Poggel-Weber und Jörg Müller wurde zudem dieses Jahr zum ersten Mal eine Tragödie auf die Bühne gebracht. Monatelang wirkten ca. 40 Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses der Jgst. 12 und der Theater-AG an der Ausarbeitung der Rollen und der Inszenierung des Stückes mit. Über 1600 Zuschauer wurden an vier Abenden (10.-13. März 2010) mit dem Leben des ausgebeuteten Soldaten Woyzeck konfrontiert.

Unterdrückt vom Hauptmann und gequält durch Menschenversuche der Doktorin, leidet Woyzeck unter psychischen Problemen. Sein Zustand verschlimmert sich zusehends, bis ihn die imaginären Stimmen, die er immer öfter hört, schließlich dazu bringen, seine Freundin Marie zu erstechen, die ihm untreu geworden ist.

Nach diesem tragischen Ende floss schon die eine oder andere Träne, und die Begeisterung der Zuschauer fand an jedem Abend in standing ovations ihren Ausdruck.