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Untersuchung der Gewässergüte an der Weiß in Niederdielfen 2012

Der Biologieleistungskurs von Herrn Müller hat sich auf den Weg zur Weiß in Niederdielfen gemacht, um dort Gewässerproben zu entnehmen. Dabei ging es hauptsächlich darum, das zuvor im Unterricht angeeignete theoretische Wissen über die Gewässergüte und deren Einflussfaktoren bei fließenden Gewässern selbst anzuwenden.
Vor Ort wurden zwei unterschiedliche Stellen des Flusses auf ihre Güteklasse bestimmt. Zuerst haben wir einen unbeeinflussten Teil des Bachlaufes aufgesucht und anschließend im Vergleich dazu eine Stelle, welche kurz nach dem Einlauf der Kläranlage liegt. An beiden Messstellen wurden die gleichen Messungen bzw. Proben durchgeführt. Es handelte sich sowohl um chemische Untersuchungen als auch um die Bestimmung charakteristischer Organismen und deren Häufigkeit.
Im Unterricht haben wir dann bei der Nachbereitung unserer Exkursion die zuvor gesammelten Daten jeweils auf biologische und chemische Aspekte hin ausgewertet. Letztendlich kamen wir zu dem Ergebnis, dass die Stelle vor der Kläranlage, also die vom gereinigten Abwasser unbeeinflusste Stelle, der Güteklasse 2 (mäßig belastet) entspricht und unsere zweite Messstelle eine Güteklasse von 2.75 (stark verschmutzt) aufweist. Dies ist dadurch zu erklären, dass die eingeführten Abwässer als Nährstoffe fungieren und so Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenpopulation haben.

Text und Fotos: Franziska Ginsberg und Lisa Betney