GyWi-Filmfest 2018

Das Filmfest, organisiert vom Literaturkurs der Jahrgangsstufe 11 des GyWi, lockte am Donnerstag, den 14.06., viele Zuschauer in die Aula der Schule. Um 19 Uhr wurde der Abend unter der Leitung der beiden Moderatoren Jonas Treptow und Frederik Sauerwald eingeleitet. Jeder der vier Filme wurde von einigen Mitgliedern aus der jeweiligen Gruppe noch einmal kreativ anmoderiert, bevor der eigentliche Film begann.

Der erste Film, der gezeigt wurde, trug den Titel “Plan B“ und wurde bereits mit dem entsprechenden Thema anmoderiert. Er dokumentierte die Probleme und Konflikte, die entstehen, wenn eine Gruppe aus vier Schülern versucht, ihre Ideen in einem Kurzfilm festzuhalten. Mit vielen humorvollen Szenen und ernsten Zitaten legte der Film von Philipp Zarmutek, Nina Berg, Louisa Fischer und Joao-Miguel Uamusse einen guten Grundstein für das Wilnsdorfer Filmfest.

Nicht weniger überzeugend war anschließend der Film “Das Antiproblemikum“ von Alina Gomer, Amy-Lee Harmgarth, Jessica Zuther, Julia Paulisch und Marcel Redemske. Der Kurzfilm thematisierte die verschiedenen Probleme, die Jugendliche im 21ten Jahrhundert oft haben. Für die Schauspieler schienen Mobbing, Leistungsdruck, Depression und Stress ausweglos, weswegen sich alle für die Einnahme der von der “lieben Fee“ anfangs hoch angepriesenen Tablette, dem “Antiproblemikum“, entschieden.

Mit einer appellierenden Botschaft der Fee, jeder solle selbst wählen, ob man den einfachen Weg nimmt, um seine Probleme zu lösen, endete der Film.

Nun folgte eine zehnminütige Pause, in denen sich sowohl Zuschauer als auch Schauspieler Muffins und Getränke kaufen konnten.

Anschließend folgte der dritte Film, den die beiden Moderatoren mit ihrem weiteren Gruppenmitglied Moritz Scherzer dem Film entsprechend anmoderierten. Die Drei zogen sich Horrormasken an und fuhren mit Kleinkinderfahrzeugen über die Bühne.

Der Film “Wilnsdorf – was da so keucht und fleucht“ handelte von einem Dokumentarfilm, den zwei Amateurfilmer drehen sollen, nachdem ihr Chef “Der Meier“ es ihnen aufgetragen hatte. Im Wald trafen sie auf einen Killer, der nicht unbedingt bedrohlich war. Die Vorstellung rief durch ihren grotesken Humor viel Gelächter beim Publikum hervor und erreichte somit das Ziel der Gruppe.

Zum Abschluss wurde “Der Wilnsdorfer Wolpertinger“ gezeigt, in dem der Professor, Philipp Lorenz, ein Team zusammenstellte, das aus den Kameraleuten Andrej Huber und Ela-Mabel Türkyilmaz, seinem persönlichen Assistenten Fabian Albrecht und dem Survival-Experten Leander Bald bestand. Nach einer zweitägigen Expedition gelang es, den eher ungefährlichen Wolpertinger zu fangen. Auch der letzte Film konnte das hohe Niveau bestätigen, weswegen das Publikum einen kurzweiligen und amüsanten Abend am Gymnasium Wilnsdorf erleben konnte.

Der Literaturkurs dankt vor allem Herrn Wirtz, Herrn Müller, dem Publikum, der Technik und allen anderen, die uns geholfen haben, diesen Abend so zu gestalten.

von Fabian Albrecht