Förderangebote in den Hauptfächern

Grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche nicht sicher genug erworben wurden, führen häufig im weiteren Verlauf der Schullaufbahn zu Minderleistungen, weil die Lernvoraussetzungen nicht gegeben sind. Die Arbeit an solchen Lernschwierigkeiten bedarf einer guten Diagnose und einer kontinuierlichen, gezielten Förderung. In allen Hauptfächern sollen Förderkurse deshalb möglichst nach dem Werkstattprinzip stattfinden. Damit die Förderung den unterschiedlichen Bedürfnissen der Schüler gerecht werden kann, soll die Förderung auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und der Selbstverantwortung beruhen. Nach der Diagnose der Lernschwierigkeiten durch die unterrichtenden Fachlehrer arbeitet der Schüler im Rahmen des Förderkurses am bereitgestellten Material. Diese Organisation bedingt, dass Schüler kontinuierlich an der Fördermaßnahme teilnehmen. Eine Abwahl oder ein Wechsel sollte im laufenden Förderkurs nicht möglich sein. Die Fachschaften evaluieren ihre Förderkurse regelmäßig und entwickeln diese weiter.

Die Förderkurse sollen immer nachmittags – vorzugsweise dienstags, mittwochs oder donnerstags – von 13.40 bis 14.25 Uhr stattfinden. Pro Kurs sollen nicht mehr als zwölf Schüler teilnehmen, um eine sinnvolle Förderung gewährleisten zu können.

Ein weiterer Baustein der Förderung ist die Vergabe von Förderstunden, die im Klassenverband erteilt werden. Die Fachschaften setzen sich ins Benehmen darüber, wie diese Förderstunden gestaltet werden.